#Uffjebrezelt: Lisa hat die Haare schön

Ich muss zugeben: Haare sind nicht mein Ding. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich einen verfilzten Mopp auf dem Kopf habe, den ich weder wasche noch kämme, aber immer, wenn es darum geht, mir irgendwie schöne Frisuren zu zaubern, sei es nun für’s Büro, eine Geburtstagsparty oder irgendein anderes Event, stelle ich mich regelmäßig an wie der letzte Mensch. Und weil mein Zeitmanagement zudem wirklich schlecht ist, ich immer mit allem zu spät anfange, mich dann noch verzettele und auch gerne mal erst kurz vor knapp aufstehe, habe ich auch einfach keine Zeit, um mich morgens noch eine halbe Stunde vor dem Spiegel “zu frisieren”. So kommt’s, dass ich meine Haare meistens offen oder als Dutt zusammengeknüllt trage und den anderen Frauen, die mit wunderschön geflochtenen, hochgesteckten oder sanft gewellten Haaren herumlaufen, neidische Blicke zuwerfe. Irgendwie sind meine Strubbeln auf’m Kopf dünn und widerspenstig und ich obendrein noch viel zu ungeschickt, um da oben irgendwas Gescheites hinzubekommen. Aber gleichzeitig nervt mich genau das! Ich will auch schöne Haare haben! Und so schwer kann das bisschen Zöpfe flechten und Lockenstab halten doch auch nicht sein, oder? Zumindest sieht es in den abertausenden Hair-Tutorials auf Youtube immer ganz easy aus und da die ganzen #BeautyMäuschen am Ende des Videos, spätestens aber in den Kommentaren predigen, dass man die fesche Frise mit ein bisschen Übung auch als Motorik-Trottel mit zwei linken Händen hinbekommt, habe ich mich letzte Woche also dazu gezwungen, zu üben. Soll heißen, dass ich das Ding der Unmöglichkeit gewagt und das Haus jeden Tag mit einer anderen Frisur verlassen habe. Ganze 5 Tage lang… Was für eine bescheuerte Idee. 🙂

Übung macht den Meister – haha

Bevor es mit Föhn, Lockenstab und Co. richtig losging, habe ich mir ein paar Videos und Tutorials angeschaut, die mit Überschriften wie “leichte Frisuren für den Alltag in 5-10 Minuten” betitelt sind. Schnell wurde ich fündig und entschied mich für 5 Frisuren, die mir relativ leicht vorkamen. Eins kann ich aber schon mal vorwegnehmen: Ich habe für fast jede mehrere Versuche und entschieden länger gebraucht als 10 Minuten…

#Beachwaves

Beachwaves

lockere Beachwaves

Beachwaves in Action

#WannIsnDas? – Montag #WieGehtnDas? – An Tag 1 habe ich mein Glück mal mit dem Lockenstab probiert und Strähne für Strähne mit Hitzeschutzspray eingesprüht und um das heiße Eisen gezwirbelt. Bei den vorderen Partien ging das auch ganz gut, am Hinterkopf hatte ich dann wie erwartet Probleme. Irgendwie habe ich es mit einigen Verrenkungen aber geschafft und die Locken mit den Händen etwas gelockert, sodass es eigentlich ganz schöne Wellen wurden. Schnell noch ein bisschen Haarspray drauf und fertig war der Look! Mit dem Ergebnis war ich am Anfang allerdings nur mäßig zufrieden, denn irgendwie hatte ich das Gefühl, mich plötzlich in einen Pudel verwandelt zu haben. Aber eigentlich sind so ein paar Wellen im Haar wirklich schön und vor allem machbar!

#DasLebenIst(K)einPonyhof

Das Leben ist ein Ponyhof

Seitlich geflochtener Zopf

Cloudy

#WannIsnDas? – Dienstag #WieGehtnDas? – Am zweiten Tag habe ich es mir etwas einfacher gemacht, denn einen Zopf zu flechten bekomme sogar ich hin. Um nicht ganz so nach Ponyhof auszusehen, habe ich mich für die seitlich Variante entschieden und munter drauflos geflochten. Da meine Haare ja nicht wirklich lang sind, ging das natürlich auch bei mir relativ fix. Easy Frisur, die ich in Zukunft öfter tragen will.

#ItsAllAboutTheChignon

Its All About The Chignon

Geknoteter Dutt von der Seite

Geknoteter Dutt von hinten

#WannIsnDas? – Mittwoch #WieGehtnDas? – Langsam wurde es Zeit, den Schwierigkeitsgrad etwas zu erhöhen und deswegen habe ich mich am dritten Tag für einen tiefsitzenden Knoten-Dutt entschieden, denn ganz ohne Dutt geht es halt auch nicht, ne? Dazu bindet man erstmal einen ganz normalen Pferdeschwanz und teilt den Zopf in zwei Strähnen und macht einen ganz normalen Knoten. Danach folgt ein zweiter unterhalb des ersten und ein dritter oberhalb des ersten Knotens. Die beiden Enden werden dann mit Haarspangen festgesteckt, sodass sie nicht mehr sichtbar sind. Klingt eigentlich ganz leicht, ich habe natürlich trotzdem drei Versuche gebraucht; mit ein bisschen Übung ist das aber wirklich mal eine gute Alternative zum normalen Dutt. Einziger Nachteil: Mir steht das so in dieser Form überhaupt nicht! Aus meinem eh schon nicht so üppigen Haupthaar wird optisch noch weniger, wenn der Dutt zu tief sitzt…

#GekonntGeknotet

Gekonnt geknotet

Frisur aus Knoten

Knotenfrisur von hinten

#WannIsnDas? – Donnerstag #WieGehtnDas? – An Tag 4 habe ich beschlossen zu tricksen.. 😉 Anstatt mir selbst einen abzuquälen, habe ich auf meine durchaus Haar-begabte Mitbewohnerin gesetzt, die immer mit den hübschesten Hairstyles und Flechtfrisuren durch die Gegend läuft. Deswegen ließ ich ihr auch einfach freie Hand  und mich hübsch machen. Heraus kam dann dieses schöne Ergebnis!

#NewRomantic

New Romantic

Frisur mit Haarband

Haarband Frisur von hinten

#WannIsnDas? – Freitag #WieGehtnDas? – Ganz ohne Flechten oder Knoten bin ich am – Gott sei Dank – letzten Tag meiner Challenge ausgekommen. Ich habe mir nämlich eine Frisur herausgesucht, bei der man eigentlich nur “stopfen” muss. Ja, stopfen. Dazu braucht man ein Haarband, das man um den Kopf legt und um welches dann von vorne nach hinten Strähne für Strähne eingesteckt werden, bis alle Haare verschwunden sind. Easy peasy! Damit das Haarband besser hält, einfach noch mit ein paar Haarnadeln fixieren und ein bisschen Haarspray drüber, fertig!

Letztendlich muss ich sagen, dass ich diese 5 Tage relativ gut überstanden habe. Auch wenn ich mit den Ergebnissen nicht immer zufrieden war, weil mein Haar eben doch nicht immer das macht, was ich von ihm will, gibt es doch einige Frisuren für Unbegabte wie mich, die schnell und vor allem einfach umzusetzen sind. Mit ein bisschen mehr Übung würde es sicherlich auch bei mir besser klappen, momentan sind mir die 10-15 Minuten mehr Schlaf aber auf jeden Fall mehr wert. Deswegen werde ich in der nächsten Zeit wohl wie gewohnt mit einem Dutt oder offenen Haaren durch die Gegend spazieren, bin mir aber sicher, dass mich irgendwann wieder die Experimentier-Lust packt. Und spätestens im Sommer werde ich ganz sicher wieder zum Lockenstab greifen, um mir lässige Beachwaves zu verpassen, denn die haben mir trotz kurzzeitiger Pudel-Gedanken mit Abstand am besten gefallen. Was meint Ihr?

Alle Bilder stammen vom Cropped Magazine.

Lisa

#Knallermiss, die das Köpfchen gern mal in den Wolken und geile Treter an den Füßen trägt. #Berlingörli #Honigkuchenperle #Modemädchen #Tagträumerin Mehr über Lisa

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#HauRaus!

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