Street Style Trolling vom Feinsten im Sydney Morning Herald

Wir haben uns ja schon längst daran gewöhnt, dass die heißesten Fashion-Peeps manchmal ordentlich über’s Ziel hinaus schießen und sie trotz schrägstem Fummel am Körper, möderischsten Heels an den Mauken und selbst Gebasteltem aus der Recycling-Tonne uff’m Kopp als super fancy und fashion-forward weit und breit gefeiert werden. Und auch wir konnten uns im Rahmen der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin letzte Woche mal wieder davon überzeugen, dass es nix gibt, was sich nicht irgendeine Mode-Trulla um den Leib schlingt oder auf’s Köpfchen tackert, um auch ein bisschen vom Fashion-Blitzlichtgewitter abzubekommen.

You have no Eye for Fashion - Arthur Spooner

Und als wäre das Ganze nicht schon absurd genug, faselt Mademoiselle dann auch noch in jedes willige Mikrofon hinein, wo sie ihre Inspiration sammelt, ihren Look shopt und welche Stilikonen ihren modischen Werdegang beeinflusst haben. Namedropping und poetisches Geschwafel über Selbstentfaltung, dem Inneren-nach-außen-tragen etc. natürlich inklusive. Und bei all den highly-fashionable Modeopfern ist es auch kein Wunder, dass Magazine und Blogs schon gar nicht mehr unterscheiden können, wer denn nun den feingeistigen Mode-Insider raushängen lässt und wer den ganzen Zirkus einmal gehörig auf die Schippe nimmt.

„I would never be caught dead in anything less than extraordinary.“

Auch Samuel Davide Hains – selbstbetitelter Mystery Blogger und Jazz Kitten – hat sich mal ordentlich aufgehübscht und ist dem Sydney Morning Herald für dessen „Street Seen“ Rubrik vor die Linse gehopst. Im French-Latzhosen-Look, wobei die Latzhose – Fashion-Insider wissen das ja bestimmt schon längst, falsch herum getragen wird – gibt er bereitwillig über sein Outfit, seine Stil-Ikonen, seine absoluten Fashion Fails und sein absolutes No-Go in Sachen Mode Auskunft. In schönster Blogger-Manier spricht er über low- und high-price Mixing sowie den fabulösen Stil Albert Einsteins. Das Ganze würzt er dann auch noch mit ein paar Gedankenbröseln zum Thema Feminismus und Selbst-Liebe et voilà fertig ist ein druckfrisches Interview straight aus Down Under. #Geil.

Das Interview mit myterious Sam gibt’s hier für Euch. Und ohne jetzt ganz genau zu wissen, ob das Ganze nun ein mega Scherz oder sein purer Ernst war, lustig und schräg ist Hains Talk mit dem Sydney Morning Herald auf jeden Fall.

Samuel Davide Hains, 24

I am in Travancore

I am A web developer, mystery blogger and jazz kitten.

I am wearing Osh Kosh B’Gosh Overalls I found in a Vintage store in Tokyo, a beret given by my dear uncle, a black turtleneck from Uniqlo, a tote by my favorite feminist provocateurs, lady of Leisure that says „Feeling Myself“ because self-love is underrated, and my shoes are Nike.

My style Bucolic socialist with improvised elements (like jazz). Sometimes I just wear something random, like a lab coat.

I admire the style of Trotsky in leather, Albert Einstein, John Coltrane. I’m not only inspired by people, but places and ideas. I spend a lot of time down at the docks and source inspiration from the architecture.

My favorite place to shop K Mart. I like to re-imagine chain store garments and pair them with high-end fashion, like my Chanel cape.

My biggest fashion mistake was Lensless Wayfarers.

When I was a kid I wore An all-orange Fubu tracksuit with a spray tan.

I would never be caught dead in Neo-hippie „bush-doof“ couture, a small, inefficient beanie, or anything less than extraordinary.

Josephine

#Superfrollein, bereit jeden Tag das Glück zu suchen, Neues zu entdecken und das Leben in vollen Zügen zu genießen. #Girlboss #Herzmädchen #Wortakrobatin #Chillerperle Mehr über Josephine

1 Comment
  1. Das kann doch nur Fake sein oder gibt es Redakteure die diesen Quatsch wirklich glauben? Zwischen Fasching und Fashion unterscheiden sich nur ein paar Buchstaben…

#HauRaus!

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