#LassMaSchnacken – Heida Birgisdottir und David Young von NIKITA

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Es ist Montag und wir sind auf dem Weg nach Friedrichshain, genauer gesagt ins coole Michelberger Hotel in der Warschauer Straße. In chilliger Atmosphäre läd nicht nur die Lobby des Michelsberger das Cropped Team – heute mal aus Alex und mir bestehend – zum Verweilen ein, nein auch im Hinterhof gibt es für uns heute allerlei zu bestaunen, entdecken und erfahren. Der Grund dafür kommt aus Island und präsentiert heute seine Spring/Summer Kollektion 2015. NIKITA, das sind Heida Birgisdottir und David Young, zwei Kreativ-Köpfe, die aktiven Frauen mit ihren coolen Looks modisch den Kopf verdrehen und uns heute für ein Paar Fragen Rede und Antwort stehen werden.

Aber von Anfang an: Kaum im Michelsberger angekommen, werden wir auch schon fröhlich vom süßen PR-Gespann Susana und Claudia empfangen, die uns gleich mit kalten Getränken – Wasser, Energy, Sekt, Bier – für jeden ist das Richtige dabei – versorgen und uns in lustiger Plauderlaune die Zeit vertreiben, bis das Designer-Duo zur Stelle ist.

Super lässig – Heida mit Kimono-Jacke und Hut und David im offenen Karo-Hemd – und einem kühlen Bier in der Hand, erscheinen die beiden dann zum Interview. Anfangs etwas schüchtern, tauen die Designer schnell auf und plaudern ausgelassen über die Anfänge NIKITAs, die Kooperation mit ihren Freunden von Copson St. und ihre Heimatverbundenheit – auch in Sachen Mode.

NIKITA wurde um das Jahr 2000 gegründet. Angefangen hat damals alles in einem Hinterzimmer eines Shops. Heute sitzt Ihr hier, habt internationale Gäste zur Vorstellung Eurer Kollektion eingeladen und gebt Fashion Magazinen Interviews. Erzählt mal ein bisschen von dem Weg, den Ihr bis hierhin gegangen seid.

Heida: „Angefangen hat alles 1997 mit ein paar Einzelstücken und einer anschließenden Gründungs- und Vorbereitungsphase von 3 Jahren.

Mein damaliger Freund und ich hatten einen Laden in dem wir vielen Sport-Marken für Boarder, also Skateboarder, Snowboarder, Surfer usw., verkauften und ich fand immer, dass es für aktive Mädchen keine coolen Klamotten und Labels gab. Ich habe mich also selbst hingesetzt und für mich und meine Freunde aus Spaß ein paar eigene Teile entworfen und hergestellt. Das kam ziemlich gut an und so habe ich dann angefangen einzelne Sachen auch bei uns im Laden zu verkaufen.

Wir konnten an den Reaktionen der Kundinnen schnell erkennen, dass wir eine Marktlücke gefunden hatten und die Mädels waren wirklich froh, coole und gleichzeitig funktionelle Sportbekleidung bei uns zu bekommen.

Wir haben dann auch relativ schnell damit begonnen unsere Entwürfe in Island produzieren zu lassen und diese dann bei uns im Laden als Hauptsortiment anzubieten. Das ist eigentlich das Geheimnis. Finde eine Marktlücke und fülle diese. Wenn man dann noch die richtigen Leute um sich herum hat, die einen in Sachen Marketing, Buchhaltung usw. unterstützen und man sich selbst auf die kreative Arbeit konzentrieren kann, hat man die perfekte Ausgangssituation, um eine Idee erfolgreich umzusetzen.

2000 entschieden wir uns dann dazu, den Laden zu verkaufen und mit dem Kapital das Label zu launchen.“

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Wie würdet Ihr das typische NIKITA Girl beschreiben?

Heida: „Ursprünglich richtete sich unser Design an aktive Mädchen und Frauen, die Sportbekleidung suchten. Aber auch damals war es immer ein Mix, sagen wir, es war sportliche Streetwear. Heute würde ich sagen, sind wir eher ganz im Bereich Streetwear angekommen, was nicht heißt, dass man unsere Entwürfe nicht auch beim Wandern oder dergleichen tragen könnte. Sie sind aber eben auch so lässig, dass man nach dem Wandern auch noch in eine Bar oder ein Café gehen kann, ohne underdressed oder zu sportlich gekleidet zu sein. Wir machen also so ein bisschen Cross-Over-Mode.

Mit der Zeit hat das Ganze immer mehr Formen angenommen und sich entwickelt. Aber allgemein würde ich sagen, heute sind wir eher fashion-orientierter als damals.“

Beim Blick auf Eure aktuelle 2014er Kollektion fällt auf, dass Ihr besonders gerne Muster und starke Farben verwendet. Ist das typisch für das NIKITA Design oder ist es etwas, was Euch diese Saison einfach stark beeinflusst hat und nächstes Jahr können wir schon wieder etwas ganz anderes erwarten? 

David: „Wir beide verwenden gerne verschieden Prints und leuchtende Farben. Dieser Mix ist einfach sehr erfrischend, sommerlich und macht Spaß. Momentan sind Prints und Muster ja sehr angesagt. Für uns spielen sie schon lange eine wichtige Rolle in unseren Designs.“

Heida: „Gerade unser Entwürfe mit ausdrucksstarken Mustern, sind auch unsere Best-Seller und im Bereich der Sports-Wear sind wir für unser Vorliebe für Muster bereits bekannt.“

David: „Und sind wir mal ehrlich: Gerade Frauen wollen doch gerne auch mal auffallen. Daher sind knallige Farben und coole Prints ziemlich beliebt bei unseren Kundinnen.“

Heida: „Ihr werdet auch in unserer neuen Kollektion für den Sommer 2015 sehen, dass Muster und Farben wieder eine große Rolle spielen – vielleicht in einer erwachseneren Form, teils mit Texturen, die einen leichten 3D-Effekt hervorrufen, aber trotzdem sehr präsent.“

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Auch in Deutschland wird es endlich Sommer und wir können die Saison der kurzen und legeren Kleidungsstücke einläuten. Passend dazu habt ihr eine tolle Kooperation mit dem Britischen Label Copson St. am Start. Erzählt uns davon und wie kam es, dass Ihr zusammen arbeiten wolltet?

Heida: „Wir kennen Maria (Maria Falbo) schon sehr lange. Sie ist eine Skateboarderin. Wir haben sie damals über eine gemeinsame Freundin, Michelle Rossberg, kennengelernt. Maria hat zu der Zeit mehrere kleine Capsule Collections designt und wir dachten, es wäre cool unseren Style mit ihrem zu mixen.“

David: „Sie liebt tropische Muster, Palmen, Batik und leuchtende Farben. Zusammen haben wir dann fröhliche Muster und Tropic-Prints entwickelt.“

Heida: „Es hat so viel Spaß gemacht, weil es sich so vertraut angefühlt hat und wir auf einer Wellenlänge waren. Die Ideen die wir einbrachten passten perfekt zu ihren und so sind die Designs irgendwie wie selbstverständlich entstanden.“

David: „Für mich ist dieser Teil der 2014er Kollektion auch irgendwie der beste. Schon allein, weil es so viel Spaß gemacht hat, mit Maria zusammenzuarbeiten. Sogar das Fotoshooting war wunderbar. Wir hatten einfach eine tolle Zeit. Wir sollten das öfter machen.“

Mit wem zum Beispiel?

David: „Uff… Wir haben in den vergangenen Jahren so viele tolle Mädchen kennengelernt, die Teil unseres Teams wurden. Ich würde gerne weiter mit Freunden zusammenarbeiten, die auf einer Wellenlänge mit uns sind. Einfach coole Leute, die vielleicht gar nicht so viel Ahnung von Design haben, dafür aber eine gewisse Begeisterung und Lust auf Mode mitbringen.“

Heida: „Vielleicht mit Gabby!“

David: „Ja, Gabby wäre perfekt.“

Heida: „Ich liebe es, wenn Mädchen ihren eigenen Stil haben. Auch wenn sie vielleicht von einem Label gesponsert werden, so wie Gabby von uns, haben manche Mädels einfach einen so tollen individuellen Style, dass sie aus der Kleidung einen ganz eigenen Mix kreieren. Das ist für mich inspirierend und macht das Ganze so spannend.“

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5 kurze Fragen:

Wer ist Euer Lieblingsdesigner?

Heida: „Ich habe an sich keinen Lieblingsdesigner. Ich mag aber das Label Aftur. Aftur beutet „noch einmal“ und es geht darum, alte Textilien zu recyceln. Dies sind sehr cool.“

David: „Es gibt da einen isländischen Designer. Er heißt JÖR. Das ist mein Lieblingsdesigner. Wir sind wie es schein sehr heimatverbunden :)“

Welchen Prominenten würdet Ihr gerne mal in Euren Designs sehen? 

David: „Die Frage ist so schwer.“

Heida: „Ich habe da auch niemanden, den ich direkt im Kopf hätte. Vielleicht haben wir uns damit auch einfach noch nicht befasst. Auch wenn es sicher für das Branding cool wäre einen Promi in unseren Sachen zu sehen, sind es doch eher die coolen, kreativen Leute, die ich in unseren Designs sehen möchte.“

David: „Vielleicht die Sängerin von „Of Monsters And Men“. Ich liebe sie. Sie hat einen so coolen Style. Wenn sie NIKITA tragen würde, wäre das toll.“

Muster oder Farbe? 

Heida und David im Chor: „Muster!“

Was war das teuerste Mode-Must-Have was Ihr gekauft habt? 

Heida: „Ein Teil von Aftur. Es war jetzt nicht so teuer, um die 500 Euro.“

David: „Ich kaufe an sich nicht so teure Sachen. Das Teuerste, was ich habe, ist eine Ray Ban für 230 Euro, aber die habe ich erst vor zwei Tagen gekauft. Ich gebe zwar viel Geld für Kleidung aus aber eben nicht für einzelne Teile.“

Ein Tag am Meer oder eine Nacht in New York? 

Heida: „Ich würde lieber an den Strand gehen und surfen.“

David: „Ich würde NY bevorzugen. Aber vielleicht treffen wir uns ja in der Mitte.“

Nach dem Interview, konnten wir noch die neue Sommer-Kollektion fürs kommende Jahr bestaunen. Ich muss zugeben, ich habe mich in das eine oder andere Teil auf Anhieb verliebt und werde sicher spätestens im nächsten Frühjahr ein paar NIKITA Teile mein Eigen nennen dürfen.

Für Euch gibt es so lange ein paar Bilder von der Modenschau und die Fotos der Copson St. Kooperation – und die Teile gibt es aktuell noch zu ergattern :).

Alle Bilder stammen von Alexander Kania vom Cropped Magazine. Die Kollektionsbilder aus der Kooperation mit Copson St. stammen von NIKITA.

Josephine

#Superfrollein, bereit jeden Tag das Glück zu suchen, Neues zu entdecken und das Leben in vollen Zügen zu genießen. #Girlboss #Herzmädchen #Wortakrobatin #Chillerperle Mehr über Josephine

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